Stellungnahme der Offenbacher Kickers!

Verantwortlichen des Offenbacher Fußball Club Kickers 1901 e.V. sowie der Offenbacher Fußball Club Kickers 1901 GmbH sehen sich veranlasst, zu der Berichterstattung in der Offenbach Post und den zunehmenden Einträgen in der Kommentarfunktion von www.op-online.de Stellung zu beziehen. Dazu passt ein persönlicher Brief, den die Verantwortlichen des OFC in diesen Tagen erhalten haben:

Dr. Heinrich Väth, Lehrbeauftragter am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der J. W. Goethe Universität Frankfurt.: „Bei aller Tageshektik und situativen Aufgeregtheit, die zum Spielbetrieb gehören, ist für eine längerfristig stabile, erfolgreiche Entwicklung vor allem Kontinuität und Beharrlichkeit notwendig. Dies ist besonders dann schwierig, wenn sportliche Ziele nicht erreicht wurden und die Enttäuschten, die keine Verantwortung tragen, in ihrer emotionalen Betroffenheit leicht zu „Überreaktionen“ und „verbalen Entgleisungen“ neigen. Dies können und sollten die Verantwortlichen innerhalb des OFC nicht ignorieren, aber sie sollten ihre Entscheidungen auch nicht danach ausrichten!

Aufgrund der zunehmenden Anzahl und zum Teil respektlosen Kommentaren müssen wir zum Schutze aller Verantwortlichen, Spielern, Mitarbeitern, Sponsoren und Fans, reagieren. In der Vergangenheit wurden mehrfach Versuche unternommen, mit den Verantwortlichen der Offenbach-Post über die Forumseinträge zu sprechen, leider ohne Erfolg. Da es den Verantwortlichen an Einsicht fehlt, sie gleichzeitig auch keinen nennenswerten Grund für die Aufrechterhaltung aufzeigen können, müssen die Offenbacher Kickers nun auf diesem Weg den dringenden Appell an die Offenbach-Post Redaktion richten, die Kommentarfunktion einzustellen. Sollte auch diese öffentliche Aufforderung ohne Wirkung bleiben, sehen wir die weitere zukünftige, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Offenbach-Post in Gefahr. Wir müssten dann weitere Schritte prüfen.

Die Kommentarfunktion unter den Online gestellten Berichten ist mittlerweile zu einer reinen Diffamierungkampagne verkommen, die für viele nichts anderes zum Ziel hat, als die Persönlichkeitsrechte der tätigen Personen des OFC zu verletzen. Die Grenze des Zumutbaren ist dabei schon lange überschritten!

Wir bedauern diese Entwicklung zutiefst, sehen aber in der trotz besseren Wissen, auch zum Teil einseitigen Berichterstattung der OP-Redaktion über Vorgänge bei den Offenbacher Kickers keine andere Möglichkeit. Auch zukünftig werden wir uns mit Kritik sachlich auseinander setzen. Dabei gebietet es der Respekt, dass Tatsachen nicht verfälscht wiedergegeben oder verschwiegen und auch nicht dazu benutzt werden, um negative Stimmungen zu entfachen.

Aktueller Auslöser unserer Stellungnahme ist die Berichterstattung rund um die Verpflichtung des Spielers Daniel Endres. In dem Kommentar “Erhöhter Druck” wird den Verantwortlichen unterstellt, in der Personalplanung für die laufende Saison nicht die Position eines weiteren Torhüters ins Kalkül gezogen zu haben. Dem steht aber zum Widerspruch, dass wir bereits seit mehreren Wochen verschiedene Torleute in unseren Trainingsbetrieb der Profimannschaft zur Probe integriert haben. Eben genau aus dem Grund, um der Torwartsituation unserer ersten Mannschaft gerecht zu werden. Dies geschieht seit dem Zeitpunkt, seit dem sich die neue sportliche Führung, alleine aus sportlichen Gründen, dazu entschlossen hat, auf die Dienste der letztjährigen Nummer zwei, Tobias Wolf, zu verzichten. Im Rahmen dieser Testphase hat nach alleiniger Ansicht der sportlich Verantwortlichen um den Cheftrainer Arie van Lent, Torwarttrainer Rene Keffel, Co-Trainer Manfred Binz und dem Sportkoordinator Ramon  Berndroth, der ehemalige Torhüter des OFC, Daniel Endres, den qualitativ besten Eindruck hinterlassen. Alleine die Tatsache, dass sich die letztjährige sportliche Führung um den Cheftrainer Wolfgang Wolf und Manager Andreas Möller, aus Gründen der U23 Regel, gegen eine Weiterverpflichtung von Daniel Endres ausgesprochen haben, kann heute kein Grund sein, ein erneutes Engagement für den Spieler, unter geänderten Voraussetzungen, auszuschließen. Zumal in diesem Jahr ausreichend Spieler im Kader sind, die die Regelvorgabe U23, erfüllen. Wie die Kritiker, die nicht ein einziges Training der Profi-Mannschaft verfolgt haben, sich nun anmaßen können, dies besser zu beurteilen als die Fachleute, bleibt uns unverständlich!

Auch an der Tatsache, innerhalb der letzten zehn Jahre ehemalige OFC-Akteure (Boysen, Binz, Türker, Berndroth) wieder in den Verein zurück geholt zu haben, können wir nichts Verwerfliches feststellen. Dies ist im Fußball ein ganz normaler Vorgang, den man bei vielen Vereinen immer wieder beobachten kann. Nehmen wir nur die aktuellen prominenten Beispiele von Jupp Heynckes und Bayern München oder Michael Ballack und Bayer 04 Leverkusen. Meistens haben die Vereine mit diesen Mitarbeitern gute Erfahrung gemacht und setzen sie bei einem neuen Engagement ihren Stärken entsprechend, oftmals unter veränderten Voraussetzungen, wieder ein.

_Die Offenbacher Kickers!

Dieter Müller, Präsident Offenbacher Fußball Club Kickers 1901 e.V.Peter Dinkel, Vizepräsident Offenbacher Fußball Club Kickers 1901 e.V.Volker Eckrich, Vizepräsident Offenbacher Fußball Club Kickers 1901 e.V.Horst Zang, Schatzmeister Offenbacher Fußball Club Kickers 1901 e.V.Thomas Kalt, Geschäftsführer Offenbacher Fußball Club Kickers 1901 GmbH Ramon Berndroth, OFC-Sportkoordinator Michael Sternkopf OFC-Organisationsleiter Jörg Hambückers, kaufmännischer Manager Jörg Siebert, Verwaltungs- und Aufsichtsratsvorsitzender_