OFC wird 2. beim Fraport-Cup – Wehen Wiesbaden siegt im Elfmeterschießen

Die Offenbacher Kickers haben den Fraport-Cup beim SKV Mörfelden auf dem zweiten Platz beendet. Die Entscheidung um den Turniersieg fiel im Elfmeterschießen, in dem sich der OFC gegen Drittligakonkurrent geschlagen geben musste.

Im ersten Spiel traf die Mannschaft von Trainer Wolfgang Wolf auf den Gastgeber. Gegen den Kreisoberligisten hatte sie wenig Mühe, siegte durch Tore von Kai Hesse (2), Marius Laux, Markus Hayer, Markus Husterer und ein Mörfelder Eigentor mit 6:0 und zog somit ins Finale ein.

Dort wartete Lokalrivale und Ligakonkurrent SV Wehen Wiesbaden, der sich zuvor gegen die zweite Mannschaft des FSV Mainz 05 mit 2:0 durchsetzte.

Elton Da Costa brachte den OFC in der ersten Hälfte in Führung, Ziegenbein glich in der zweiten Halbzeit aus, so dass es nach Ende der regulären Spielzeit 1:1 stand. Die Entscheidung musste, wie zuvor beim Blitzturnier in Aalen, im Elfmeterschießen fallen. Dort hatte Wehen Wiesbaden das nötige Glück auf seiner Seite und gewann mit 5:4.

Für Wolf war der zweite Platz keineswegs eine Enttäuschung, betonte er doch, dass er auf die Ergebnisse solcher Turniere keinen besonders großen Wert legt: „Entscheidend ist, dass ich den einen oder anderen auf Positionen testen kann, um zu schauen: Wer passt zu wem und wo muss man noch etwas verändern. Wichtig ist, dass wir hier ohne Verletzung rausgehen“, was gelang.

Marko Kopilas, der zuvor verletzt pausieren musste, trainiert seit drei Tagen wieder mit der Mannschaft, was Wolf sehr freute: „Er ist ein wichtiger Eckpfeiler der Mannschaft.“

Seit gestern sind die Kickers aus ihrem Trainingslager in Bad Wörishofen zurück. Trainiert wird nun wieder in Offenbach. „Wir bereiten uns jetzt auf unser Eröffnungsspiel gegen PAOK Thessaloniki vor, dafür brauchen wir noch Schnelligkeit und Spritzigkeit“, so Wolf. Außerdem sei er mit dem Umschalten von der Offensive auf Defensive noch nicht zufrieden. „Wichtig ist, dass wir beim ersten Spiel gegen Saarbrücken hundertprozentig fit sind.“

Heiko Schneider