Erste Schritte im Fußballgeschäft gegangen

Der Sportbusiness Campus unterhielt sich mit Kai Kretschmann über seine ersten 6 Monate am Arena Campus in Düsseldorf sowie sein damit verbundenes Praktikum bei den Offenbacher Kickers.

Arenacampus
Arenacampus

Warum haben Sie sich für ein Studium am Arena Campus entschieden?

  • Schon 2 Jahre vor meinem letztendlichen Beginn im September 2017 erfuhr ich über eine Facebook Anzeige von dem einzigartigen Studiensystem. Leider war es mir aufgrund der Zulassungsvoraussetzungen damals nicht möglich, das Studium nahtlos an meine Ausbildung als Sportkaufmann anzuhängen. Denn ich habe, wie viele andere junge Leute in Deutschland, keine abgeschlossene Hochschulreife. Während meiner Schulzeit hatte ich schlichtweg keine Lust mehr auf Schule und ein Studium kam für mich zu keiner Zeit in Frage.

Woher kam der plötzliche Sinneswandel?

  • Meine absolute Leidenschaft ist der Sport, allem voran die schönste Nebensache der Welt, der Fußball. Doch plötzlich war der Fußball keine Nebensache mehr, sondern möglicherweise meine berufliche Zukunft. Das Studium findet in keinen tristen und langweiligen Vorlesungsräumen statt, sondern dort wo ich schon immer unbedingt arbeiten wollte: Im Stadion! Wo lässt es sich besser studieren als in deinen Traumarbeitsplatz? Was lässt sich besser studieren, als Themen die dich wirklich interessieren? Der gesamte Studiengang ist auf aktuelle und interessante Themen im Fußballbereich ausgelegt. Zudem war es für mich sehr wichtig, nebenberuflich studieren zu können. So kann ich weiterhin Geld verdienen und während der Praktikas weitere Kontakte knüpfen. Einmal im Monat geht es dann für ein Wochenende nach Düsseldorf zum Lernen.

Was gefällt Ihnen besonders an den Präsenztagen?

  • Der Ausblick aus der Loge in die Esprit Arena ist schon der Wahnsinn. Doch das Netzwerken und der ständige Austausch mit anderen Studenten ist definitiv das spannendste. Ganz zu schweigen von den mehr als kompetenten Dozenten. Es macht einfach mehr Spaß Ex- Fußballprofis, aktuellen Führungskräften der Fußballbranche, oder Bereichsleitern der WM 2006 zu zuhören, als einem Professor ohne große Praktische Erfahrung.

Können Sie bei Ihrer Arbeit bei den Offenbacher Kickers, Gelerntes aus dem Studium anwenden?

  • Zur Zeit eher anders rum. Mein 6 monatiges Pflichtpraktikum absolviere ich im Bereich Marketing. Zufälligerweise ist dies auch mein aktuelles Modul im Studium. Viele der Themen sind mir bereits ein Begriff, und falls nicht bekomme ich jederzeit hilfreiche Tipps unseres Marketingleiters. Auch hier merkt man einfach, dass das Zusammenspiel zwischen dem Betrieb und dem theoretischen Teil während des Studiums unumgänglich ist.

Was zeichnet die Offenbacher Kickers aus?

  • Wo soll ich anfangen? Die Fangemeinde ist unfassbar. Wenn man sich die durchschnittliche Zuschaueranzahl von über 6.000 bei den Heimspielen in dieser Saison ansieht, brauch man denke ich nicht mehr viel sagen. Zudem wird hinter den Kulissen super Arbeit geleistet, die man oft gar nicht wahrnimmt. Den Zuständigen ist es gelungen, in gut einem Jahr knapp 100 neue Partner zu gewinnen. Da sieht man, welch eine Power und Ausstrahlung der OFC, trotz der Regionalliga Zugehörigkeit, noch immer hat.

Was war das eindrücklichste Erlebnis während Ihres Praktikums beim OFC?

  • Definitiv das Heimspiel gegen Waldhof Mannheim! Was am Bieberer Berg an diesem Tag los war, ist unbeschreiblich. Über 13.000 Zuschauer, die das Stadion in ein Tollhaus verwandelten. Doch auch die Vorbereitungen auf das Spiel haben einen unheimlichen Spaß gemacht. Ich war bei der Sicherheitsbesprechung eine Woche vor dem Spiel anwesend, habe die Einlaufkinder betreut und mich um den Ablauf in der Halbzeit gekümmert. Das sind Privilegien, die ich zu schätzen weiß. Außerdem macht es grundsätzlich riesen Spaß die Spiele vom Spielfeldrand sehen zu dürfen.

Worauf freuen Sie sich noch im Studium?

  • Ich freue mich auf jedes einzelne Präsenzwochenende, selbst wenn Statistik oder Recht ansteht (lacht). Trotzdem ist das Studium kein Selbstläufer und ohne lernen geht es natürlich nicht. Die Ansprüche sind schon sehr hoch, aber so ist es wenn man von den Besten gelehrt wird.

Es ist gerade Abi Zeit, viele Abiturienten sind noch unschlüssig, wohin ihr Studienweg gehen soll. Für wen ist der Arena Campus besonders geeignet?

  • Für jedermann! Man sollte sich aber definitiv für Sport, vorzugweise für Fußball, interessieren, um dieses besondere System schätzen zu können. Die Studiengebühren sind auf den ersten Blick vielleicht etwas abschreckend, aber auch hier bietet der Campus ein paar Modelle der Finanzierung an. Wenn ich eins bislang gelernt habe, dann: Fragen kostet nichts!

Fakten zum Arena Campus

Studienangebot:
Bachelor in Business Administration (B.A.)
Master in General Management (M.A.)
Abschlüsse international und staatlich anerkannt
Semesterbeginn: September 2018

+++Jetzt anmelden für den Infotag am 27.04.2018 in der Esprit Arena+++

Weitere Informationen: www.sportbusinesscampus.de
Infomaterial per Mail anfordern: [email protected]